Anavainen --> Eeliskeri --> Anavainen , 12km




Wir campieren auf einem Platz auf Kustavi (roter Halbkreis auf der Karte) mit extrem nach Teer riechenden Waschhäusern und uriger Sauna - es gab nichts Näheres bei Anavainen, wo wir eigentlich hinwollten.


Einsetzstelle bei Anavainen - es gibt nur einen Parkplatz am Ende der Straße.


Erst geht es nach Westen, ...


... dann biegen wir nach NW aufs freiere Wasser ab. Der Wind ist so stark, dass wir nur das Vorsegel nehmen, was wir in Böen sogar manchmal flattern lassen müssen. Wir segeln in schneller Fahrt durch ein Gewirr von Inselchen (kann man auf dem vergrößerten Kartenausschnitt ganz gut sehen) ...








... und erreichen bald eine der letzten Inseln dieser Gruppe, bevor es auf die offene Ostsee geht. Weiter wollen wir bei diesem Wind nicht - zumal wir auch wieder zurück müssen.


Man sieht der Insel ihre exponierte Lage an - flachgeschliffene Felsen, wenig Vegetation. Wir machen unsere übliche lange Rast (zum Baden lädt das hier allerdings nicht ein) und genießen die herbe Atmosphäre bevor wir (so gut es geht) in Ufernähe gegen den heftigen Wind und zunehmende Wellen zurückpaddeln - was dreimal so lange wie der Hinweg dauert.


Dabei kann man dann die verschiedenen Sommerhäuschen studieren - hier ein zeitgenössisch gestaltetes Anwesen.
Nach dieser schönen letzten Tour packen wir wieder unseren Kram zusammen und fahren nach Helsinki ...


... wo wir noch ein paar Tage für die Stadt (hier der Turm des Olympiastadions von 1938) Zeit haben, bevor unsere Fähre zurück nach Rostock geht.