Peltoniemi --> Pitkäsaari (im Kinkoselkä), 20km




Vor dem Aufbruch - hier sieht man einen Teil der Standardausstattung der Biwakplätze, mit denen die umliegenden Gemeinden den "seal trail" ausgestattet haben. Der Name soll auf die theoretische Möglichkeit hinweisen, eine Saimaa-Robbe zu sehen. Neben Feuerstelle, Schutzhütte und Anlegesteg gibt es noch eine Hütte mit Brennholz (mit Säge und Axt zum Kleinmachen) und ein Chemieklo. Ziemlich perfekt.
Der Wind bläst uns - wenn überhaupt - leider ins Gesicht und es wird eine Paddeletappe.


Bald erreicht man die Schleuse von Kerma - hier wurde ein Ausflugsdampfer hochgeschleust ...


... für uns geht's weiter bergab ...


... und das wäre die - zumindest für uns - wenig verlockende Alternative gewesen.


Die Gewässer werden schmaler und es gibt gelegentlich etwas Strömung, die die rohrartigen Fahrwassermarkierungen zum "Winken" bringt.


Nette und seltene Gelegenheit zum Kaffeetrinken im Gasthaus Wirran Wietävä - sie machen sehr gute Fettkringel.


Die Seen werden wieder breiter - das könnte jetzt schon Brandenburg sein - bis auf den Hügel im Hintergrund und die Tatsache, dass wir weit und breit die Einzigen auf dem Wasser sind.


Solche Eindrücke haben uns mit dem manchmal etwas wechselhaften Wetter versöhnt.


Wir nähern uns dem Kolovesi Nationalpark, der für seine steilen felsigen Ufer bekannt ist - was sich hier schon ankündigt.


Ankunft auf der Insel Pitkäsaari am Nordrand des Nationalparks. Hier gab es gleich mehrere Biwakplätze, die gerne als Ausgangspunkt für Touren durch den Nationalpark genutzt werden. Wir haben dann aber doch noch eine einsame ebene Stelle im Wald gefunden.