Insel südlich Jänissalo (im Suvasvesi) --> Karvio, 32km




Da wir das Inselchen so schön fanden, ordentlich Wind blies und der Suvasvesi sich entsprechend düster und wellig gab, haben wir einen Tag pausiert. Hier der Blick nach Süden.


Unser Zelt stand gut auf dem Felsen, der mit dünnem Bewuchs aus Flechten und Moos bedeckt war und unsere Vorräte waren reichlich (im Hintergrund auf dem Felsen der Weinschlauch).


Südöstlich gab es ein paar kleine Nachbarinseln.


Die Tierwelt zeigt sich recht spärlich - es gibt gar nichts, nicht mal Mücken. Entsprechend freut man sich auch über kleine Dinge ...


Am nächsten Tag ist das Wetter freundlicher und wir machen uns ohne Eile wieder auf den Weg.


Blick auf unser Inselchen, das langsam verschwindet.


Achterlicher Wind bläst uns zügig nach SO.


Die Tierwelt zeigt sich wie gesagt recht spärlich, hier nachdem der Suvasvesi hinter uns lag. Leider schlief auch der Wind ein und für den Rest der Etappe hieß es paddeln. Wir haben dann versucht, im nächsten Ort (Palokki) unsere Vorräte wieder auzufüllen - es gab aber keinen Laden. Orte sind hier oft Ansammlungen von Sommerhäusern und sonst nichts.


Unsere erste Stromschnelle bei Karvio, die wir weder runterfahren noch umtragen mussten, dank...


... einer der in solchen Fällen fast immer vorhandenen Schleusen. Dass man hier mal andere Wasserwanderer sieht ist sehr untypisch - das hatten wir vielleicht vier mal auf der ganzen Tour. Motorboote kamen leider etwas häufiger vor.
Karvio erwies nun als Epizentrum der Infrastruktur: Schleuse, Brücke, Straßenkreuzung, Campingplatz und Einkaufsladen! Wir übernachteten dort und konnten DI.WAN. wieder vollladen.