Malchin --> Peene nördlich Darguner Kanal


Baumscheibe am Peenekanal nördlich Malchin



Hügelkette westlich des Peenekanals.



Der Kummerower See taucht auf. Wir hatten schon auf dem Peenekanal ordentlich Gegenwind aus NO - und der stand auch schon ziemlich lange auf dem 11km langen, genau in dieser Richtung liegenden See (4Bf + Böen) - man sieht es auf dem Bild leider nicht so, aber es hatten sich an der Einfahrt zum See etwa 0.6m hohe und schön kurze Wellen aufgebaut. Dies führte zu einem Auflauf von Kaffeeseglern im Hafen des Malchiner Seglervereins direkt vor dem See, während die Erfahreneren (meistens Kielboote) rausfuhren - und wir wollten halt auch weiter. Es ging noch ohne Spritzdecke, an Segeln (sprich Kreuzen) war allerdings bei dieser Wellenhöhe nicht zu denken - also ging es paddelnderweise direkt gegen Wind und Wellen zu einer neuen Marina nördlich von Salem am Westufer. Wir haben für die 2.5km eine Stunde gebraucht, die kreuzenden Kielboote waren auch nicht schneller. Von da an sind nur noch wenige weiter "rauf" gesegelt. Wir sind weiter gepaddelt mit einer Zwischenstation bei der Mündung der Teterower Peene, wobei uns Wind und Wellen die ganze Zeit treu blieben - wenn man sich nicht unnötig hetzt, geht es bei diesen Bedingungen eigentlich noch ganz gut.

Was die Sicherheit angeht, behalten wir immer im Auge, dass es noch heftiger werden könnte (Wetter, einer fällt beim Paddeln aus etc.). Wenn die damit verbundenen Optionen (kielunten/-oben Abwettern etc.) extrem unangenehm/gefährlich würden, lassen wir es sein. Wir vermeiden Situationen der Art "Das muss jetzt unbedingt klappen". In diesem Sinne hätte es für uns zum ersten Mal die Bewegungsfreiheit erhöht, wenn wir auf dem Kummerower See und später auf dem Achterwasser unsere Schwimmwesten dabei gehabt hätten. Nehmen wir also demnächst mit, wenn's auf große Binnengewässer geht, zumal wir sowieso welche vom "richtigen" Segeln auf dem Meer haben. Die sind ja heute auch so klein, dass wir sie noch locker unterkriegen. Die automatische Auslösung werden wir aber abschrauben, da das Szenario "wir vom Baum am Kopf getroffen und ohnmächtig über Bord geschleudert" doch eher unwahrscheinlich ist - selbst bei der S2-Besegelung.



Kaum vom See, wird es auf der Peene merklich ruhiger.



Biwak am zweiten Altarm der Peene nach der Einmündung des Darguner Kanals.