Klocksin --> Malchin


Morgendliches Bad im Flachen See vor dem Aufbruch nach Dahmen.



Kurze Pause im Ort Klocksin, um ein paar Sachen einzukaufen - nicht ganz einfach. Aber dank kleinbäuerlichem Direktverkauf und den Resten eines Ladens, in dem es immerhin noch Bier gibt, können wir uns für's Wochenende versorgen.



Der 6km lange Landweg nach Dahmen führt zunächst über eine hügelige Asphaltstraße, die letzten 3km sehen allerdings so aus. Zum Glück geht es auf diesem "historischen" Teil des Weges beständig bergab. Wegen der relativ großen Räder unseres Bootswagens ging es trotz der "Katzenköpfe" erstaunlich gut.



Und hier ist es geschafft - nach etwa 2h sind wir am Malchiner See im Ostsee-Einzugsgebiet. Im Hintergrund das Restaurant am Campingplatz Dahmen (am Westende des Platzes) - haben gute Fischgerichte und es ist eine bequeme Einsetzstelle (gut über eine Stichstraße, die von der Hauptstraße abbiegt, zu erreichen).



Der ca. 9km lange Malchiner See ist ein wunderschönes Segelrevier - leider mit mäßigem Gegenwind, also erstmal paddeln.



Auf der Hälfte zieht ein Gewitter vorbei, das uns 180 Windrichtungswechsel sowie eine ordentliche Windstärke beschert ...



... und die restlichen 5km des Sees rauschen nur so unter uns weg.



Im anschließenden Dahmer Kanal ist es wieder ruhig. Wir sind früh genug und kommen noch durch die "Fischereisperre" durch, die einem das abendliche Paddeln vermiesen soll.



Aber wir sind schon spät genug, um den ersten Bibern zu begegnen.



"Historische" Bootsgaragen am Dahmer Kanal nahe Malchin.



Das Sauberhalten des Kanals wird drastisch angemahnt.



Zweifellos unser unromantischster Biwakplatz - "Koesters Eck" in Malchin. Die Duschen sind ganz gut, wenn es einem gelingt den Schlüssel zu besorgen, was einigen kriminalistischen Spürsinn erfordert.